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Reduzieren von Boilergeräuschen

Wodurch werden Boilergeräusche verursacht?

Boilergeräusche sind normalerweise die Folge von Kesselsteinablagerungen im Wärmetauscher eines Boilers. Dieser Zustand wird verschlimmert, falls Magnetit ebenfalls im System vorliegt, da dies zusammen mit dem Kesselstein eine viel härtere Ablagerung bildet. Andere ablagerungsbildende Rückstände wie Sand und Ziegelsteinstaub, die während der Installation in die Anlage eindringen, können ebenfalls Teil der verhärteten Ablagerungen werden. Die lokale Wasserqualität spielt ebenfalls eine wichtige Rolle, insbesondere die kesselsteinbildenden Feststoffe, die im Leitungswasser enthalten sind.

Boilergeräusche stehen in direktem Zusammenhang mit der schnellen Kondensation oder Implosion von Dampf in Wasser. Lokal begrenztes Kochen tritt an der Oberfläche der Ablagerung auf, und es bilden sich kleine Dampfblasen, die ein rüttelndes Geräusch erzeugen, während sie sich von der Oberfläche lösen und in der Anlage umherwandern.

Bei der Installation neuer Boiler in vorhandene Anlagen, können diese durch im Anlagenwasser vorhandene Oxidschlämme schnell nach dem Einbau übermäßig verschmutzt werden. Der Austausch eines Boilers kann weiche Schlämme aufrühren und Ablagerungen in anderen Teilen der Anlage lösen, so dass sie vom Anlagenwasser transportiert werden und sich im neuen Wärmetauscher sammeln.

Das gleiche Phänomen kann als Folge eines Zirkulatoraustauschs auftreten, falls sich der Durchfluss ändert. Das Risiko der Sediment- und Schlammablagerung in neuen Boilern kann durch Reinigung der Anlage im Rahmen der Installation vermieden werden. Anleitungen zur korrekten Reinigung und Behandlung finden Sie in der Norm BS 7593:2006 Leitfaden für die Behandlung von Wasser in häuslichen Warmwasserheizungsanlagen.

Was muss unternommen werden?

Fernox DS40 System Cleaner löst selektiv Oxidschlämme auf, ohne üblicherweise in Zentralheizungsanlagen vorkommende Metalle anzugreifen. Dieser Reiniger auf Säurebasis sollte jedoch nur bei Neuinstallation verwendet werden.

Ältere Systeme, die über längere Zeit unbehandelt geblieben sind, haben unter Umständen Lecks, die vorübergehend durch Korrosionsrückstände verschlossen sind. Anlagen, bei denen bereits Heizkörperversagen durch Korrosion aufgetreten ist, sollten nicht säuregereinigt werden, da andere Heizkörper wahrscheinlich tiefe Korrosionsriefen oder vollständige Perforationen aufweisen.

Die Leistung älterer Anlagen kann jedoch durch Auflösen des Schlamms mit Fernox Cleaner F3 oder Powerflushing Cleaner F5 gefolgt von einer Hochdruckspülung mit einfachem Wasser wesentlich verbessert werden.

Nach dem Entfernen aller weichen Schlämme aus älteren Anlagen kann eine separate Entkalkung des Boilers sinnvoll sein. Dazu müssen die Heizkörper isoliert werden. Anschließend kann die Anlage während eines Zeitraums von bis zu 24 Stunden entkalkt werden.

Dies sollte von einer Spülung mit klarem Wasser und einer Neutralisierung zur Passivierung der Oberflächen in der Anlage gefolgt werden. Zu diesem Zweck können Fernox DS40 System Cleaner und Neutraliser verwendet werden.

Nach der Reinigung muss die ganze Anlage erneut mit Fernox Protector F1 behandelt werden, um die Ursachen der Boilergeräusche zu eliminieren.